Live-Sanghatag - Stück für Stück weg vom „Ich, ich, ich“
Live-Sanghatag - Stück für Stück weg vom „Ich, ich, ich“
Kennenlernen und Grundlagen

Live-Sanghatag - Stück für Stück weg vom „Ich, ich, ich“

November 14th 9:00 am - November 14th 11:30 am CET

Der Weg der großen Vollkommenheit
Ein Programm des allumfassenden Pfades zur Erleuchtung

Stück für Stück weg vom „Ich, ich, ich“, mit der erfahrenen Lehrerin Karin Behrendt

In den vergangenen Monaten haben wir mithilfe der „Vier Unermesslichen“ unsere Liebe, unser Mitgefühl, unsere Mitfreude und unseren Gleichmut entwickelt. Dabei haben wir besonders auf unsere Gewohnheiten geachtet, an manchen Menschen zu hängen und andere abzulehnen. Ziel war es, alle Wesen gleichermaßen in unseren Wunsch einzuschließen, dass sie glücklich und frei von Leid sein mögen. Nun richten wir den Blick auf unsere grundlegende Neigung, an einem falschen Selbstgefühl festzuhalten, und auf die grobe oder subtile Selbstbezogenheit, die damit einhergeht.

Um sie zu überwinden, beginnen wir, uns behutsam in drei aufeinanderfolgenden Schritten zu üben:

Andere als uns selbst gleich betrachten,
uns selbst mit anderen austauschen und
andere als wichtiger als uns selbst betrachten.

Wir reflektieren, wo wir in unserem Verständnis und in der Anwendung der bisherigen Lehren stehen, und erkunden in dieser Sitzung den ersten Schritt: uns selbst und andere in unserem Streben nach Glück als völlig gleich zu sehen. Er bereitet uns auf die nächsten Schritte vor, die in den kommenden Monaten folgen werden.

Über Karin Behrendt

Karin Behrendt wuchs in Berlin auf, wo sie an der Akademie der Künste eine pädagogische Ausbildung absolvierte und als Schlagzeugerin arbeitete. Mit Anfang zwanzig begann sie, Zen-Buddhismus zu praktizieren, bevor sie der tibetisch-buddhistischen Tradition begegnete, insbesondere den Kagyü- und Nyingma-Linien, und den Reichtum und die Tiefe ihrer Lehren und Praktiken lieben lernte.

Seit ihrem ersten Retreat mit Sogyal Rinpoche im Jahr 1986 hat Karin in vielen Funktionen dazu beigetragen, Rigpa aufzubauen und die wachsende Zahl seiner Schülerinnen und Schüler zu unterstützen. Vielen ist sie als Sogyal Rinpoches „deutsche Stimme“ bekannt, denn sie war über 20 Jahre lang seine Dolmetscherin und hat seine Veranstaltungen und Retreats begleitet.

Um die Lehren, die sie von ihm und den vielen herausragenden Lehrer*innen die Rigpa besuchten, erhielt, in die Praxis umzusetzen, absolvierte sie mehrere Langzeit-Retreats in Dzogchen Beara und Lerab Ling, den Retreatzentren von Rigpa in Irland und Frankreich.

Als Lehrerin führt sie ihr Publikum besonders gern an das tiefe Verständnis des Buddhismus von Vergänglichkeit und Tod als festem Bestandteil des Lebens heran, wie es im Tibetischen Buch vom Leben und vom Sterben dargestellt wird. Ebenso vermittelt sie die Methoden, den eigenen Geist kennenzulernen und mit ihm zu arbeiten, um bestmöglich auf das Leben wie auf den Tod vorbereitet zu sein. Sie lebt mit ihrem Partner in Südfrankreich, in der Nähe von Lerab Ling.

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